07 Januar, 2009

Die Buddenbrooks



Gemessen an dem was man sonst so geboten kommt, muss man sagen, dass die 7 Euronen für diesen Film gut investiert waren. Auch wenn Justus von Dohnányi den wohl unglaubwürdigsten Grünlich abgibt, den diese Welt sehen wird, auch wenn der gierige Bankier Kesselmayer (Sylvester Groth) eine mephistophelische Figur am Rande des Karnevalesken abgibt, und auch wenn der Film ab der zweiten Hälfte ausschließlich eine Reihe von Todesfällen zu sein scheint, so ist er dennoch einer der großen Kinogenüsse des Jahres. Mit einer grandiosen Jessica Schwarz als Toni und einem Armin Müller-Stahl, der für die Rolle ihres Vaters geboren wurde, stürzt sich der Film in die Welt der Lübecker Kaufleute. Das Setting und die Garderobe müssen von detailverliebten Perfektionisten erarbeitet worden sein, denn trotz der augenfälligen Schwächen kann man nicht anders, als in ihn einzutauchen. Ich denke für den wahren Bildungsjunkie führt dennoch kein Weg an Thomas Manns Buch vorbei.

Die Buddenbrooks bei Amazon:
Thomas Mann: Buddenbrooks: Verfall einer Familie. Roman

Offizielle Website zum Film (mit Trailer)

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